Fuerteventura auf einen Blick

Fuerteventura Die Insel Fuerteventura liegt etwa 100 km vor der afrikanischen Küste. Fuerteventura, übersetzt 'starkes Abenteuer', ist mit einer Fläche von 1.731 Quadratkilometern die zweitgrößte der Kanarischen Inseln, zugleich aber die am wenigsten dicht besiedelte (44.000 Einwohner, durchschnittlich 25 pro Quadratkilometer).
Selbst die Hauptstadt Puerto del Rosario ist eine Kleinstadt mit nur 22.000 Einwohnern. Die traumhaft weißen Sandstrände Fuerteventuras erwecken den Anschein, als habe der Wind sie direkt aus Afrika herübergeweht. Nichts ist wie daheim, man braucht nur auf die Terrasse zu treten und kann die wunderschöne Komposition aus Sand, blauem Himmel und Meer genießen. Dabei bildet das Rauschen von Wind und Brandung ein beruhigendes Moment - ein Labsal für gestreßte Nerven.
Die Insel Fuerteventura ist gerade deshalb so beliebt, weil sie das ideale Kontrastprogramm gegen jede Reizüberflutung bietet. Hier gefährdet kein Besichtigungsstreß die Erholung. Beliebt bei Familien und Ruhesuchenden ist die Costa Calma. In Fußwegentfernung findet man den unter Naturschutz stehenden Küstenabschnitt der Playa de Sotavento. Fuerteventura
Wer einzig Sonne und Wasser auf der Haut spüren oder sich beim Surfen mit Wind und Wellen anlegen möchte, versäumt weder antike Gemäuer noch berühmte Kunstsammlungen, was nicht heißt, dass es auf der Insel keine Attraktionen wie Schluchten, Lavafelder, Dorfkirchen oder andere Sehenswürdigkeiten, z.B. die Spuren der 1. Besiedlung in Betancuria zu entdecken gibt. Zu diesem Zweck kann man zum Beispiel mit einem gemieteten Jeep über holprige Pisten zu den menschenleeren Stränden der windzugewandten Westseite Jandias fahren.
Fuerteventura Aber auch schon ein einfacher Strandspaziergang kann einem den Geist der Insel nahebringen. Auch die Brandung ist an den Küstenabschnitten ganz unterschiedlich:
Während an der Ostküste selbst Kinder gefahrlos baden können, muß man an der Westküste mit den Wogen kämpfen. Fuerteventuras Klima ist insgesamt sehr ausgeglichen und angenehm mit frühlingshaft warmen Tagen und leicht abgekühlten Abenden bzw. Nächten. Die frische Luft des Passatwindes vertreibt die ab und zu auftauchenden Wolken schnell wieder und sorgt für den guten Ruf Fuerteventuras, die Kanareninsel mit dem geringsten Niederschlag zu sein.
Fuerteventura Während es im April im Durchschnitt an drei Tagen regnet, sind die Monate Juni, Juli, August und September praktisch regenfrei. Doch wer auf Fuerteventura mal einen Regentag erlebt, hat alles andere als Pech. Denn nur nach den seltenen winterlichen Regenfällen, die zudem nur von kurzer Dauer sind, blüht die Wüste in wunderbaren Farben.
Dann schmücken sich die nördlichen Hochtäler für kurze Zeit mit meterhohen Margeriten und leuchtendem Klatschmohn, und selbst die wasserlosen Gebiete überziehen sich mit sattem Grün. Ca. 30.000 Ziegen, die außergewöhnlich anspruchslos sind, zeugen von jahrhundertelanger Züchterarbeit. Esel und einige Dromedare leisten heute noch Hilfe bei der Feldarbeit oder dienen zur Unterhaltung der Urlauber. Obwohl Fuerteventura auf der geographischen Breite von Afrika liegt, besteht auf der Insel keinerlei gesundheitliche Gefährdung.